Mittwoch, 9. September 2009

Erste Eindrücke




Am Flughafen bereits die erste positive Überraschung: Ich wurde in die Business-Class hochgebucht. Nach standesgemäßer Anreise inklusive 4-Gänge-Menü und dem ein oder anderen Bordeaux erwartete mich am Flughafen bereits ein "Buddy" mit meinem Namen auf einem Schild: Philipp Karl Eberle. Allerdings hielt er es falsch herum...


Aufgrund des Umzuges der Uni auf den neu errichteten Campus in Songdo wurde ich zunächst einmal provisorisch im alten Wohnheim untergebracht, wo ich mein Zimmer mit einem lustigen Südfranzosen aus Juan-les-Pins teilte (Wir sollten jedoch die einzigen nicht-Asiaten bleiben).


In dieser Zeit, bis zum Umzug am 1.9.2009., war noch viel organisatorisches zu erledigen.


Daneben blieb aber reichlich Zeit, die Gegend (Incheon) zu erkunden, koreanische Küche und Nachtleben kennenzulernen und, last but not least, meine alten Freunde aus gemeinsamen Tagen in England, Kyu und Anne, in Seoul zu treffen.


Nachdem ich mit Kyu bis 5 Uhr morgens das Seouler Nachtleben unsicher machte (Arbeiterkind Jörg aus K. hatte hiervon bereits geschwärmt), suchten wir ein "Jimjilbang" auf. Das ist ein traditionelles Badehaus, in welchem man für 8000 Won (ca. 4,60 Euro) einen Wellness-Bereich nutzen und auf dünnen Matten in einer Gemeinschaftshalle übernachten kann. Das alles natürlich in Extra-Kleidung und, fast schon Usus: Als einziger Europäer.


Am nächsten Tag zeigte mir Anne dann die ruhigen Seiten von Seoul (Deoksugung-Palace), traditionelle Märkte, buddhistische Tempel und ein Edelrestaurant im 43.Stock, in dem ich ein Erdinger trinken musste.


Nach diesen doch eher touristischen Aktivitäten begann der Uni-Alltag: Neben vier Stunden Koreanisch Unterricht pro Tag (fänge aber erst im Oktober an9, belege ich drei in englische gehaltene Vorlesungen sowie Golfstunden. Die Uni-eigene Golfanlagen sind fantastisch, neu und somit auf dem neuesten Stand der Technik!
In meinem nächsten Beitrag werde ich den neuen Campus der Uni vorstellen, inkl. Bilder - auch von Nordkorea, welches man fern am Horizont erkennen kann!

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