
Jedes Jahr bietet das Tourismusbüro Incheon für alle Austauschstudenten der Universität Incheon und Inha eine zweitägige Tour an. So auch dieses Jahr.
Vorneweg: Es ist wirklich Wahnsinn, welch hoher (finanzieller) Aufwand da betrieben wird!
Der zweitägige Ausflug (inkl. zahlreicher Essen, Festivalbesuche, Bootsfahrt und Übernachtung im 5* Hotel) war umsonst, ja am Ende bekam jeder Austauschstudent gar noch ein Geschenk (Auch wenn ich meines verschenkt habe, da es eine rosa Handtasche war).
Los ging das Ganze gg. 9 Uhr morgens, auch wenn sich die Abfaht verzögerte, da mein französischer Freund aus Juan-les-Pins standesgemäß verschlief.
Als erstes besuchten wir einen traditionellen, koreanischen Palastgarten. Die Atmosphäre dort war wirklich sehr nett, friedliche, ruhig und erholsam. Das sollte sich (zumindest für mich) jedoch bald ändern, da nach dem Essen die Organisatoren der Veranstaltung, getrieben von den anwesenden Pressefotografen, unbedingt nicht-asiatisch aussehnde Studenten in koreanischer Tracht sehen wollten...Das hieß für mich, eine Stunde in der Hitze jeden Wunsch der Fotografen zu befolgen und ein unglaubliches Blitzlichtgewitter zu ertragen.
Nach diesem anstrengenden PR-Termin war ich über einen Ortswechsel doch sehr froh, und so fuhren wir direkt zum Hafen. Hier fuhr ich u.a. Schiffsschaukel (Sicherheitsstandard nicht vorhanden, sodass ich mich nicht in das Free-Fall-Ding getraut habe) und probierte Maden an einem Imbiss-Stand (Kannte ich ja schon vorher, dennoch jedes mal wieder positiv überrascht: Da entgeht der deutschen Küche so einiges!).
Anschließend stand eine Bootsfahrt auf dem Programm. Anders als bei vergleichbaren Angeboten in Deutschland ging es auf dem Boot jedoch richtig zur Sache: Halbnackte russische Tänzerinnen tanzten bereits Nachmittags um vier zu Cher auf den Tischen im Bordtheater - kein Koreaner scheint sich für ein Blick aus dem Boot zu interessieren.
Der Tag endete, nach Welcome-Diner und Check-In im selben Hotel, in dem 2002 die equipe tricolore nächtigte, erst im Hof- und dann im Nore-Bang, wo ich unter anderem wieder einmal mein Standard-Repertoire an Oasis-Liedern wiedergeben musste.
Als ich nach weiteren Terminen am Freitag (Besuch eines schrecklich langweiligen Festivals, das eher einer Messe glich) wieder auf dem Campus eintraf, brauchte ich erst einmal ein paar Stunden Ruhe.
Denn dieses Wochenden geht es schon wieder munter weiter: Zur Zeit findet hier auf dem Campus ein gr0ßes Fest statt (Eröffnug desselbigen). D.h. jeden abend meju und soju. Zudem muss ich nachher die Delegation der University of Plymouth herumführen, sowie am Freitag mit ihnen Essen gehen (eigentlich ein geiler Job!).
Am Samstag werde ich dann mit zwei Freunden zum koreanischen Kickboxen nach Seoul fahren, bevor am Sonntag auf der Wahlparty der deutschen Botschaft das hoffentlich richtige Ergebnis gefeiert werden kann!
Vorneweg: Es ist wirklich Wahnsinn, welch hoher (finanzieller) Aufwand da betrieben wird!
Der zweitägige Ausflug (inkl. zahlreicher Essen, Festivalbesuche, Bootsfahrt und Übernachtung im 5* Hotel) war umsonst, ja am Ende bekam jeder Austauschstudent gar noch ein Geschenk (Auch wenn ich meines verschenkt habe, da es eine rosa Handtasche war).
Los ging das Ganze gg. 9 Uhr morgens, auch wenn sich die Abfaht verzögerte, da mein französischer Freund aus Juan-les-Pins standesgemäß verschlief.
Als erstes besuchten wir einen traditionellen, koreanischen Palastgarten. Die Atmosphäre dort war wirklich sehr nett, friedliche, ruhig und erholsam. Das sollte sich (zumindest für mich) jedoch bald ändern, da nach dem Essen die Organisatoren der Veranstaltung, getrieben von den anwesenden Pressefotografen, unbedingt nicht-asiatisch aussehnde Studenten in koreanischer Tracht sehen wollten...Das hieß für mich, eine Stunde in der Hitze jeden Wunsch der Fotografen zu befolgen und ein unglaubliches Blitzlichtgewitter zu ertragen.
Nach diesem anstrengenden PR-Termin war ich über einen Ortswechsel doch sehr froh, und so fuhren wir direkt zum Hafen. Hier fuhr ich u.a. Schiffsschaukel (Sicherheitsstandard nicht vorhanden, sodass ich mich nicht in das Free-Fall-Ding getraut habe) und probierte Maden an einem Imbiss-Stand (Kannte ich ja schon vorher, dennoch jedes mal wieder positiv überrascht: Da entgeht der deutschen Küche so einiges!).
Anschließend stand eine Bootsfahrt auf dem Programm. Anders als bei vergleichbaren Angeboten in Deutschland ging es auf dem Boot jedoch richtig zur Sache: Halbnackte russische Tänzerinnen tanzten bereits Nachmittags um vier zu Cher auf den Tischen im Bordtheater - kein Koreaner scheint sich für ein Blick aus dem Boot zu interessieren.
Der Tag endete, nach Welcome-Diner und Check-In im selben Hotel, in dem 2002 die equipe tricolore nächtigte, erst im Hof- und dann im Nore-Bang, wo ich unter anderem wieder einmal mein Standard-Repertoire an Oasis-Liedern wiedergeben musste.
Als ich nach weiteren Terminen am Freitag (Besuch eines schrecklich langweiligen Festivals, das eher einer Messe glich) wieder auf dem Campus eintraf, brauchte ich erst einmal ein paar Stunden Ruhe.
Denn dieses Wochenden geht es schon wieder munter weiter: Zur Zeit findet hier auf dem Campus ein gr0ßes Fest statt (Eröffnug desselbigen). D.h. jeden abend meju und soju. Zudem muss ich nachher die Delegation der University of Plymouth herumführen, sowie am Freitag mit ihnen Essen gehen (eigentlich ein geiler Job!).
Am Samstag werde ich dann mit zwei Freunden zum koreanischen Kickboxen nach Seoul fahren, bevor am Sonntag auf der Wahlparty der deutschen Botschaft das hoffentlich richtige Ergebnis gefeiert werden kann!

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